Warum bist Du so gereizt? Ich bin nicht gereizt!!!!

Ein Blog von Michael Meyer

Teil 2

In ersten Teil dieses Blogs habe ich von der Studie mit dem Elektroschocker berichtet. Die Frage ist nun wo der Elektroschocker in unserem Alltag zu finden ist.

Dazu gehören ganz bestimmt auch schlechte Nachrichten! Viele Menschen brauchen schlechte Nachrichten, um sich gut zu fühlen.

Vielleicht denken Sie jetzt, das ist Unsinn, aber überprüfen Sie doch mal selbst, wie oft Sie sich jeden Tag schlechte Nachrichten reinziehen. Dummerweise werden wir von den Medien auch tagtäglich damit gefüttert. Schlechte Nachrichten verkaufen sich außerdem sehr viel besser als gute Nachrichten.

Schlechte Nachrichten bringen auf jeden Fall auch ein besonderes Spürerlebnis mit sich, denn sie verbreiten sich nicht nur sehr viel schneller als gute Nachrichten, sie bereiten uns oftmals auch (seelische) Schmerzen. Die Frage ist nur, ob wir das Schmerzvolle wirklich brauchen, um uns zu spüren. Vielleicht sind wir aber auch schon abhängig davon und brauchen sie deshalb. Machen Sie doch mal einen besonderen sozusagen einen Coronatest.

Frage: Kriegen Sie es hin, einmal einen Tag lang das „C“- Wort nicht in den Mund zu nehmen, oder wie lange ist es her, dass Sie nicht über Corona gesprochen haben?

Hat das vielleicht alles mit unserer Abhängigkeit von Reizen zu tun. Die Frage ist allerdings, ob Sie das wirklich wollen und ob das auch Ihre Vision ist. Wenn nicht, haben Sie überhaupt eine Vision und wenn ja wie sieht diese aus? Wann wird Sie umgesetzt?

Eine gute Vision könnte sein, sich mehr Zeit zu nehmen für die wesentlichen Dinge im Leben oder den Augenblick bewusster zu erleben.

Diese Vision haben übrigens alle Yogaübende in unserer Yogaschule, so wie ich selbst auch.

Ist es nicht schön, dass wir alle selbst die Wahl haben, wie wir unseren Lebensweg gehen. Wir selbst können entscheiden, wie wir unsere Zeit verbringen. Ich denke dabei weniger an die Quantität und mehr an die Qualität in der Zeit.

Christiane Stenger stellt in ihrem Buch „Lassen sie ihrer Zeit nicht unbeaufsichtigt“ folgende Fragen:“

Wie verbringen wir unsere Zeit, wenn wir morgens aufwachen, bevor wir in den Tag gehen? Welche Qualität und Zeit wird da in unserem Gehirn gebastelt? Ist uns klar, dass unser Dasein auf der Erde ein Riesenzufall ist und eine große Chance? Denken wir nach dem Aufwachen als erstes daran, was für ein unglaubliches Glück es ist, am Leben zu sein, und gehen wir dann ganz optimistisch davon aus, dass dies ein großartiger Tag wird?

Ein aufgescheuchter und gereizter Geist wird das nicht so sehen und erleben können. Deshalb rate ich dazu:

Beruhige Dich JETZT ……und streiche das Unwort Deines Lebens: „Ich kann jetzt nicht!“ Genau jetzt ist Dein wahres Leben.

Das was im gegenwärtigen Augenblick geschieht, ist Leben.

Thích Nhất Hạnh

Haben Sie Lust auf eine kleine online- Beruhigungs- Meditationsübung am 25. März 2022 von 19:00- 19:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Lassen Sie mich wissen, wenn Sie dabei sein möchten.

In Verbundenheit

Michael Meyer